Dr. Volker Weissinger

Zugangswege erweitern, Übergänge optimieren

Handlungsbedarf und Handlungsansätze am Beispiel der Suchtrehabilitation

Suchterkrankungen gehören zu den psychischen Störungen mit der größten Behandlungslücke, nur wenige der Betroffenen lassen sich wegen ihrer Suchterkrankung behandeln. Dr. Volker Weissinger erläutert, an welchen Stellen im Hilfesystem angesetzt werden kann, um den frühzeitigen und nahtlosen Zugang zu Suchtkrankenhilfe und Entwöhnungsbehandlung zu verbessern. Systematisch beschreibt er für unterschiedliche Handlungsfelder, in denen sich abhängigkeitskranke Menschen bewegen, welche Maßnahmen dort erforderlich sind. Frühinterventionen im Krankenhausbereich und in Betrieben, ein Nahtlosverfahren aus dem Qualifizierten Entzug, die Nutzung von Routinedaten der Leistungsträger sowie eine bessere Zusammenarbeit mit den Jobcentern/Agenturen für Arbeit sind nur einige der im Artikel dargestellten Möglichkeiten. » zum Artikel

Dr. Matthias Brecklinghaus

Medikamentöse Rückfallprophylaxe der Alkoholabhängigkeit

Eine Standortbestimmung mit kritischer Bewertung

Eine Suchterkrankung entsteht durch das Zusammenwirken biologischer, psychischer und sozialer Faktoren. Wie wirkungsvoll kann unter diesen Voraussetzungen der Einsatz von Medikamenten sein, um die Sucht zu überwinden und einem Rückfall vorzubeugen? Dieser Frage geht Dr. Matthias Brecklinghaus nach. Er unterzieht die derzeit gängigen Medikamente zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit einer kritischen Bewertung und beleuchtet außerdem, welche Rolle Pharmaindustrie und Forschung für den Einsatz und die Weiterentwicklung medikamentöser Therapie spielen. » zum Artikel