Fachbeiträge

  • „Was am Anfang verloren geht, kann man nicht mehr aufholen“

    Was muss man tun, damit möglichst viele Patient/innen die Behandlung in einer stationären Drogenreha-Einrichtung planmäßig beenden? Diese Frage war der Ausgangspunkt für eine trägerinterne Studie in zehn Kliniken des Deutschen Ordens und eine vorausgehende Literaturrecherche. Betrachtet wurden die diversen Ausgestaltungsmöglichkeiten des Settings in den Einrichtungen und deren Auswirkungen auf die Haltequoten. Marcus Breuer stellt die im Laufe des Projekts gesammelten Daten vor und leitet daraus mögliche Einflussfaktoren auf die Haltequote und Hinweise für die Setting-Gestaltung ab. » zum Artikel
  • Sucht und Sexualität

    Wie wichtig sind gelingende Partnerschaft und Sexualität für ein Leben frei von Sucht? Über die Hälfte der Suchtrehabilitanden ist alleinstehend. Die meisten wünschen sich eine Partnerschaft. Im Fachkrankenhaus Vielbach wurde deutlich, dass diesem wichtigen Lebensbereich der Rehabilitanden bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Deshalb hat die Klinik eine umfassende, anonyme Befragung zum Thema „Partnerschaft und Sexualität“ durchgeführt und begonnen, die Behandlungsangebote entsprechend der Ergebnisse zu verändern. Joachim J. Jösch berichtet über die Entwicklungen in Vielbach und über eine neue Perspektive in der Behandlung von Suchtkranken. » zum Artikel
  • Suchtarbeit 4.0 – Was verändert sich durch die Digitalisierung?

    „Der buss ist der erste Suchthilfeverband, der das Thema Digitalisierung so prominent aufgreift. Und zwar nicht ausschließlich unter dem Aspekt möglicher Suchtgefahren. Vielmehr, und das halte ich fast für wichtiger, wird auch das Veränderungspotential dieser Technologie für das Arbeitsfeld betrachtet.“ So äußerte sich Wolfgang Schmidt-Rosengarten anlässlich der 104. Wissenschaftlichen Jahrestagung des buss, die im März unter dem Titel „Suchtarbeit 4.0“ stattgefunden hat und zu der Schmidt-Rosengarten als Referent eingeladen war. In seinem Vortrag rief er Institutionen und Mitarbeitende der Suchthilfe dazu auf, der digitalen Revolution nicht passiv zuzusehen, sondern die eigenen digitalen Kompetenzen auszubauen und entsprechende Angebote zur Verfügung zu stellen. » zum Artikel
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