Fachbeiträge

  • „Weil sonst keiner zuständig ist …“

    In Deutschland wächst eine erhebliche Zahl an Kindern in suchtbelasteten Familien unter schwierigen Bedingungen auf. Allzu oft werden die Kinder vernachlässigt oder gar misshandelt. Die Folgen sind nicht selten Traumatisierungen und andere psychische Belastungen. In vielen Einrichtungen der Suchtrehabilitation existieren spezielle Betreuungskonzepte für die so genannten Begleitkinder von suchtkranken Rehabilitand/innen. Eine Umfrage unter Mitgliedseinrichtungen des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe, die Kinder begleitend zur Suchtrehabilitation der Eltern aufnehmen und betreuen, zeigt das umfassende Angebotsspektrum, aber auch die unzureichende finanzielle Ausstattung dieses spezifischen Leistungsbereiches. Prof. Dr. Andreas Koch und Iris Otto stellen die Ergebnisse der Umfrage dar und berichten über Betreuungsplätze und Fallzahlen, über Betreuungsangebote und Personalausstattung sowie über die Finanzierung. » zum Artikel
  • Humor in der Suchtkrankenhilfe

    Sucht und schwierige Lebensumstände – wer denkt da schon an Humor? Tatsächlich lohnt es sich aber, den Humor auch im Falle einer Suchterkrankung nicht aus den Augen zu verlieren. Er entspannt, senkt Stresshormone und aktiviert Kreativität. Damit qualifiziert er sich als wichtige Ressource – sowohl für Betroffene als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen. Über den Einsatz von Humor in der Suchtkrankenhilfe berichten Eva Ullmann und Dr. Kareen Seidler anhand wissenschaftlicher Ergebnisse und anschaulicher Beispiele. » zum Artikel

Weitere Fachbeiträge

Titelthema 2/2017 Wege in Arbeit

Wege in Arbeit. Teilhabe für Suchtkranke ermöglichen – Teil 2

Im zweiten Teil des Titelthemas wird es konkret: Mit Su+Ber, BISS und „Chancen und Wege“ werden drei Beispiel guter Praxis vorgestellt, die zeigen, wie Menschen mit problematischem Substanzkonsum wieder arbeiten lernen und Arbeit finden können. Entscheidend ist dabei, wie leistungsfähig die Menschen überhaupt sind und wie die Arbeitsfähigkeit gestärkt werden kann. Um dies festzustellen, wird eine Vielzahl an Diagnostikinstrumenten eingesetzt. Eine Auswahl der wichtigsten Assessments wird in einem weiteren Artikel vorgestellt.

Weitere Titelthemen