Fachbeiträge

  • GeSA: Gewalt – Sucht – Ausweg

    Für Frauen, die durch Gewalterfahrungen und eine Suchtmittelproblematik doppelt belastet sind, gestaltet sich der Zugang zu angemessener Hilfe schwierig. Frauenhäuser sind oft nicht geeignet für die Aufnahme von abhängigkeitskranken Frauen, da die anderen Bewohnerinnen damit überfordert wären. In Entwöhnungskliniken erschwert es das gruppentherapeutische Setting, dass die Frauen ihre Gewalterfahrungen zur Sprache bringen. Um die Versorgung der betroffenen Frauen zu verbessern, startete im Januar 2015 das Bundesmodellprojekt „GeSA: Gewalt – Sucht – Ausweg“. Ziel von GeSA war es, die Durchlässigkeit zwischen den Hilfesystemen zu erhöhen und Ressourcen zu verknüpfen. Petra Antoniewski berichtet über Erfahrungen und Ergebnisse aus dem GeSa-Projekt. » zum Artikel
  • Die Behandlung von Opiatabhängigen in Zentralasien

    In den Ländern Zentralasiens – Kasachstan, Kirgisische Republik, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan – ist die Zahl der Opiatkonsumenten seit Anfang der 1990er Jahre immens gewachsen. Der Handel mit Opiaten ist stark ausgeprägt. Um diesen Problemen zu begegnen, unterstützt die Europäische Kommission die fünf Länder seit einigen Jahren durch das Zentralasien-Drogenaktionsprogramm (Central Asia Drug Action Programme, CADAP). Ziel des Programmes ist es, die negativen Folgen des Drogenkonsums zu lindern und die Einführung effektiver psychosozialer Behandlungsmethoden für Drogenabhängige einschließlich einer Substitutionsbehandlung zu fördern. Ingo Ilja Michels und Co-Autor/innen berichten, welche Maßnahmen im Rahmen des Programmes durchgeführt werden und welche Ergebnisse schon vorliegen. » zum Artikel
  • Migration und Sucht

    In den letzten Jahren kamen viele aus ihren Heimatländern geflüchtete Menschen nach Deutschland. Im Heimatland und auf der Flucht haben sie zum großen Teil traumatisierende Erfahrungen gemacht. Nicht selten werden diese durch Suchtmittelkonsum ‚behandelt‘. Aber auch die Lebensumstände nach der Ankunft in Deutschland – gezeichnet durch Warten, Ungewissheit, Langeweile und Angst – können den Konsum von Suchtmitteln verstärken. Eva Egartner und Beate Zornig-Jelen berichten über Erfahrungen aus der Versorgung suchtmittelkonsumierender geflüchteter Menschen und leiten daraus Forderungen für bessere Hilfeangebote ab. » zum Artikel
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