Fachbeiträge

  • „Alkohol 2020“

    In Wien wurde mit dem Projekt „Alkohol 2020“ kostenträgerübergreifend ein integriertes Versorgungssystem entwickelt, das alkoholkranken Menschen individuelle, patientenorientierte Betreuung inklusive Behandlung und Rehabilitation bietet. Das Projekt wird von den Pensionsversicherungen, den Krankenversicherungen und der Stadt Wien gemeinsam finanziert und umgesetzt. Im Vordergrund steht die nahtlose Versorgung der Patient/innen durch aufeinander abgestimmte ambulante, stationäre, rehabilitative und integrationsfördernde Angebote. Lenea Reuvers, Leiterin des Projekts „Alkohol 2020“, stellt das Wiener Versorgungsmodell vor. » zum Artikel
  • Fähigkeiten und Beeinträchtigungen in allen Lebensbereichen erfassen

    Bei der Betreuung und Behandlung von Abhängigkeitskranken sollten sämtliche Lebensbereiche daraufhin befragt werden, welche Beeinträchtigungen, aber auch Ressourcen, für soziale und berufliche Teilhabe vorliegen. So kann der Bedarf an professioneller Hilfe konkret beschrieben und eine passgenaue Hilfeplanung eingeleitet werden. Vor diesem Hintergrund begann der Suchthilfeträger Jugendberatung und Jugendhilfe (JJ), den ICF-basierten Fremdratingbogen Mini-ICF-APP in seinen Einrichtungen einzusetzen. Erste Ergebnisse der Beurteilung mit dem Mini-ICF-APP stellen Dr. Dieter Kunz und David Schneider vor: Welche Beeinträchtigungen stehen im Vordergrund der betreuten/behandelten Klientel? Lassen sich je nach Einrichtungstyp oder Hauptsuchtmittel Unterschiede feststellen? Greifen die Hilfemaßnahmen? » zum Artikel

Weitere Fachbeiträge

Titelthema 1/2017 Der neue KDS 3.0

Der neue Kerndatensatz „KDS 3.0“. Typisch deutsch und weltweit einzigartig

Mit dem Beginn des Jahres 2017 erfolgt eine wichtige Änderung für die Dokumentation in der Suchthilfe: Der neue Deutsche Kerndatensatz KDS 3.0 wird eingeführt. Kein anderes Land und kein anderer Versorgungsbereich des deutschen Gesundheits- und Sozialwesens verfügt über einen solchen fachlich fundierten und gemeinsam vereinbarten Dokumentationsstandard. Damit das hohe Qualitätsniveau gehalten werden kann, hat der Fachausschuss Statistik der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) innerhalb der letzten drei Jahre den KDS mit Unterstützung zahlreicher Expertinnen und Experten an die Veränderungen bei den Betroffenen und in der Versorgungslandschaft angepasst. In den folgenden Beiträgen geben wir einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen, und die Mitglieder des Fachausschusses Statistik kommentieren den neuen KDS aus ihrer jeweiligen fachspezifischen Sicht.

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