Titelthema 2/2017 Wege in Arbeit

Wege in Arbeit. Teilhabe für Suchtkranke ermöglichen – Teil 2

Im zweiten Teil des Titelthemas wird es konkret: Mit Su+Ber, BISS und „Chancen und Wege“ werden drei Beispiel guter Praxis vorgestellt, die zeigen, wie Menschen mit problematischem Substanzkonsum wieder arbeiten lernen und Arbeit finden können. Entscheidend ist dabei, wie leistungsfähig die Menschen überhaupt sind und wie die Arbeitsfähigkeit gestärkt werden kann. Um dies festzustellen, wird eine Vielzahl an Diagnostikinstrumenten eingesetzt. Eine Auswahl der wichtigsten Assessments wird in einem weiteren Artikel vorgestellt.

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Fachbeiträge

  • Suchtmedizinischer Liaisondienst in somatischen Krankenhausabteilungen

    Schädlicher Alkoholkonsum verursacht häufig körperliche Beschwerden, die zu einer Krankenhauseinweisung führen (z. B. Erkrankungen der Leber oder Bauchspeicheldrüse, Knochenbrüche aufgrund von Stürzen etc.). Behandelt wird dort jedoch meist nur das augenfällige Problem, nicht der dahinterstehende Alkoholkonsum. An der Hartmut-Spittler-Fachklinik in Berlin wurde deshalb untersucht, welche Auswirkungen die Einführung eines Suchtkonsils zeigt. Dies ist eine spezifische Suchtberatung für Patienten, bei denen ein problematischer Alkoholkonsum vermutet werden kann. Dr. Darius Chahmoradi Tabatabai berichtet über die Untersuchung und hebt noch einen weiteren Grund für die geringe Behandlungsrate bei alkoholbezogenen Störungen hervor: das Stigma der Sucht. » zum Artikel

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