Fachbeiträge

  • Leistungserbringung im ethisch-ökonomischen Spannungsfeld

    Die Leistungserbringung in der Suchtrehabilitation unterliegt einer Reihe von organisationsinternen und externen Einflussfaktoren. Diese Faktoren können auf der konkreten Handlungsebene zu einem Spannungsfeld zwischen Ethik und Ökonomie führen. Stefan Bürkle beleuchtet im Detail, wie dieses Spannungsfeld zustande kommt, und stellt Überlegungen an, wie mit dieser Spannung – insbesondere bei einem christlich orientierten Wohlfahrtsverband – angemessen umgegangen werden kann. Als Richtschnur dient ihm das Prinzip vom „richtigen Handeln in verantwortbarer Praxis“. Zwei Beispiele für ethische Konflikte werden ausführlich dargestellt: die indikationsgeleitete Vermittlung in eine Rehaklinik und die ambulante Suchtrehabilitation. » zum Artikel
  • Suchtrehabilitation ist mehr als Psychotherapie

    Sozialpädagogen und Sozialarbeiter sind die am stärksten in der Suchthilfe und Suchtrehabilitation vertretene Berufsgruppe. Dies spiegelt die Orientierung an dem bio-psycho-sozialen Modell der ICF in der Suchtrehabilitation wider. Für eine gelingende Abstinenz ist die (Re-)Integration in soziale Handlungssysteme wie Familie, Freunde, Schule, Arbeitswelt oder Hilfesysteme von enormer Wichtigkeit. Aufgabe der Sozialen Arbeit ist es, diese (Re-)Integration zu unterstützen. Frank Schulte-Derne, Rita Hansjürgens, Ulrike Dickenhorst und Conrad Tönsing stellen die Zuständigkeit und Stärken der Sozialen Arbeit dar und machen deutlich, dass Soziale Arbeit den Prozess der Suchtrehabilitation maßgeblich mitgestaltet. » zum Artikel

Weitere Fachbeiträge

Titelthema 2/2017 Wege in Arbeit

Wege in Arbeit. Teilhabe für Suchtkranke ermöglichen – Teil 2

Im zweiten Teil des Titelthemas wird es konkret: Mit Su+Ber, BISS und „Chancen und Wege“ werden drei Beispiel guter Praxis vorgestellt, die zeigen, wie Menschen mit problematischem Substanzkonsum wieder arbeiten lernen und Arbeit finden können. Entscheidend ist dabei, wie leistungsfähig die Menschen überhaupt sind und wie die Arbeitsfähigkeit gestärkt werden kann. Um dies festzustellen, wird eine Vielzahl an Diagnostikinstrumenten eingesetzt. Eine Auswahl der wichtigsten Assessments wird in einem weiteren Artikel vorgestellt.

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