Fachbeiträge

  • Leistungen zur Eingliederung in Arbeit in der Adaptionsbehandlung

    Die Adaptionsbehandlung wird als letzte Phase der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker durchgeführt. Ihr Ziel ist die berufliche (Re-)Integration der Rehabilitand*innen sowie die Hinführung zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung. Bei den meisten Rehabilitand*innen sind Vermittlungshemmnisse wie komorbide Erkrankungen, geringe psychosoziale Kompetenz, fehlende berufliche Qualifikation oder Langzeitarbeitslosigkeit sehr ausgeprägt. Peter Schay stellt dar, welche Maßnahmen nötig und zielführend sind und welche Eingliederungsleistungen nach dem SGB II in Anspruch genommen werden können. » zum Artikel
  • Update zur Umsetzung des BTHG

    Seit 1. Januar 2020 erfolgt die Umsetzung der dritten Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Dieses Gesetz ordnet die Eingliederungshilfe vollkommen neu. Im Vordergrund steht dabei die personenzentrierte Ausrichtung, die sich v. a. in der Trennung der Fach- und existenzsichernden Leistungen und einer ganzheitlichen Bedarfsermittlung, Planung und Steuerung ausdrückt. Dr. Mignon Drenckberg gibt ein Update zum aktuellen Stand der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und behandelt dabei folgende Punkte: Zugang zur Eingliederungshilfe (§ 99), Bedarfsermittlung, Assistenzleistungen sowie Vertragsrecht. Außerdem geht sie auf den Teilhabeverfahrensbericht der BAR ein, der u. a. das Antrags- und Bewilligungsverfahren aller Rehabilitationsträger dieses Gesetzes beleuchtet. » zum Artikel
  • Die Checkpoint-S-App für Menschen in Substitutionsbehandlung

    Das Forschungsprojekt Checkpoint-S entwickelt eine Smartphone-App, die opiatabhängigen Patient*innen in substitutionsgestützter Behandlung bei der Bewältigung ihrer Erkrankung helfen soll. Sind die Nutzer*innen bereit, ihre in der App gesammelten Daten mit ihren Behandler*innen zu teilen, kann dies die Wirksamkeit und Effizienz der Therapie verbessern. Drogengebraucher*innen außerhalb der Substitution können die App zur Konsumreflexion nutzen. Das Forschungsprojekt ist an die Hochschule Merseburg angebunden und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Dr. Lars George-Gaentzsch, Prof. Dr. Gundula Barsch und Scarlett Wiewald stellen die Funktionalitäten und Anwendungsfelder der Checkpoint-S-App im Einzelnen vor. » zum Artikel
  • Substitutionsbehandlung während der Corona-Pandemie

    Die Nachrichten von einer neuen, bedrohlichen Infektionskrankheit versetzten Anfang 2020 insbesondere Mitarbeiter*innen der Substitutionsbehandlung und ihre Klient*innen in Sorge. Befürchtet wurden viele Ansteckungen mit möglichen Todesfällen unter der vulnerablen Personengruppe, ein Ansturm auf die Substitutionspraxen und flächendeckende Schließungen der Praxen als Zentren der Verbreitung des Virus. Die erwartete Katastrophe ist ausgeblieben. Schnell wurden zur Aufrechterhaltung der Angebote Hygienekonzepte erstellt und neue Arbeitsweisen umgesetzt. Veränderungen der gesetzlichen Vorgaben führten zu mehr Flexibilität in der Behandlung und zu vereinfachten Verfahren. Auch die Klient*innen haben durch Corona nicht nur schlechte Erfahrungen gemacht. Antje Matthiesen berichtet aus der Praxis über die Auswirkungen der Pandemie auf die Substitutionsbehandlung. Dieser Artikel erscheint als vierter innerhalb der Artikelserie „Zukunftstrends – Was bleibt von Corona?“. » zum Artikel
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