Fachbeiträge

  • Männlichkeiten und Sucht

    Alkohol und Tabak sind bekannte Attribute eines „echten Kerls“ – sowohl des Cowboys als auch des Businessman. Suchtmittel können aber auch der Affektregulation dienen, wenn der Druck, den das Rollenbild ausübt – stark sein, keine Schwäche zeigen, unbedingte Leistungsbereitschaft –, überhandnimmt. Um Fachkräfte für geschlechtsspezifische Perspektiven in der Arbeit mit suchtkranken Männern zu sensibilisieren und zu qualifizieren, führte die Koordinationsstelle Sucht des LWL das Projekt „Reine Männersache?! – Suchthilfe in NRW“ durch. Entstanden sind u. a. elf Kurzfilme. Sandy Doll, Maik Pohlmann und Markus Wirtz stellen die Ergebnisse des Projekts vor. » zum Artikel
  • BTHG – auf dem Weg zur Reformstufe 3

    Am 1. Januar 2020 tritt die dritte Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes in Kraft. Wesentliche Neuerung wird die Trennung der Fachleistungen der Eingliederungshilfe von den existenzsichernden Leistungen sein. Für die Betroffenen soll dies einer von vielen Bausteinen sein, mit denen Selbstbestimmung sowie Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft gestärkt werden. Kommt dieses Ziel in der Praxis an? Was bedeuten die ab 2020 geltenden neuen Regelungen für suchtkranke Menschen und Einrichtungen der Suchthilfe im Rahmen der Eingliederungshilfe? KONTUREN hat Expert*innen aus der Praxis zu ihren Erfahrungen, Einschätzungen und dem jeweiligen Stand der Umsetzung vor Ort befragt. Ergeben hat sich ein facettenreiches Stimmungsbild. » zum Artikel
  • Das Modell „prospektive Standardkatamnese“ in der ambulanten Rehabilitation Sucht

    Die ambulante medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker wird in Deutschland schon seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt. Ein neues Modell, die Wirksamkeit mittels Katamnesebefragungen zu messen, setzt der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH (bwlv) ein. Mit der „prospektiven Standardkatamnese“ werden der Behandlungserfolg und längerfristige Effekte anhand von Erhebungen zu drei Messzeitpunkten überprüft. Mittlerweile liegen Ergebnisse aus sechs Entlassjahrgängen vor. Detlef Weiler, Dr. Hans Wolfgang Linster und Wolfgang Langer stellen das Modell und die damit erfassten Effekte im Behandlungsverlauf vor. » zum Artikel
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