Fachbeiträge

Flchtlingsrouten - Balkanroute

  • Flüchtlinge und (Opioid-)Abhängigkeit

    Flucht und Traumata erhöhen die Gefahr eines missbräuchlichen Konsums von psychotropen Substanzen. Zugleich stammen viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen aus Herkunftsländern, in denen Opioidgebrauch weit verbreitet und kulturell akzeptiert ist. Es ist davon auszugehen, dass eine nennenswerte Zahl an Geflüchteten – ob ‚mitgebracht‘ oder hier entwickelt – einen riskanten, schädlichen oder abhängigen Konsum von psychoaktiven Substanzen aufweist. Eine Expertenrunde hat den aktuellen Wissensstand zusammengefasst. Dieser Text, den wir hier auf KONTUREN online veröffentlichen, wurde im Anschluss an einen Fachaustausch zum Thema „Flüchtlinge in Deutschland – eine Herausforderung auch für die Sucht- und Drogenpolitik?“ verfasst, zu dem die Drogenbeauftragte am 25. Mai 2016 eingeladen hatte. » zum Artikel
  • Zeit der Berichte

    Das Frühjahr ist die Zeit der Berichte. Aus verschiedenen institutionellen Blickwinkeln wird die Situation in der Suchthilfe beschrieben. Es werden Konsummengen gemessen, Projekte aufgereiht und Statistiken zitiert. Erschienen sind im ersten Halbjahr 2016 in aktueller Version das Jahrbuch Sucht, der Europäische Drogenbericht, der Alternative Drogen- und Suchtbericht und der Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten. Was diese Publikationen zu bieten haben, kommentiert Jost Leune in seinem Zwischenruf. » zum Artikel

Weitere Fachbeiträge

Titelthema 1/2016

Weiterbildungsermächtigungen in Suchtfachkliniken.
Wichtig für Personalgewinnung und Personalbindung

  • Ermutigung tut not!

    Psychologen in Ausbildung und Assistenzärzte werden sich nur eine solche Klinik als Arbeitsstelle aussuchen, an der sie ihre Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten bzw. ihre fachärztliche Weiterbildung absolvieren können. Dazu benötigt die ärztliche Leitung eine so genannte Weiterbildungsermächtigung, die bei der Ärztekammer beantragt und von dieser bewilligt werden muss. Wie sieht es nun in der Praxis mit dem Vorliegen von Weiterbildungsermächtigungen in Suchtkliniken aus? Dies wollte der Deutsche Bundesverband der Chefärztinnen und Chefärzte der Fachkliniken für Suchtkranke (DBCS) wissen und führte eine Umfrage durch. Dr. Wibke Voigt präsentiert und kommentiert die Ergebnisse. » zum Artikel
  • Vom Aussterben der Sozialmediziner und der Bedeutung von Weiterbildung

    Ärzte ohne Zusatztitel Sozialmedizin werden aktuell vom Leistungsträger als Leiter einer Reha-Klinik akzeptiert, wenn sie denn die Weiterbildungsseminare besucht haben. Warum es trotzdem oder gerade deshalb so wichtig ist, den Zusatztitel Sozialmedizin zu erwerben – und auch die entsprechende Weiterbildungsermächtigung –, erörtert Dr. Ursula Fennen. Sie stellte 2010 einen Antrag auf Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, der abgelehnt wurde. Dagegen klagte sie erfolgreich – ein Fall, der auch für andere Antragsteller richtungsweisend sein kann. » zum Artikel
  • Weiterbildungsermächtigungen in Fachkliniken in Westfalen-Lippe

    Aus Sicht derjenigen, die die Weiterbildungsermächtigungen erteilen, beschreibt Dr. Markus Wenning von der Ärztekammer Westfalen-Lippe, welche Kriterien für die Vergabe einer Weiterbildungsermächtigung erfüllt sein müssen. Außerdem berichtet er über die Evaluation von Weiterbildungen und die Durchführung von Visitationen in Weiterbildungsstätten, weiterhin geht er auf die besondere Situation in Suchtfachkliniken ein. » zum Artikel

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