Jost Leune

Zeit der Berichte

Auch viele Teile ergeben nicht immer ein Ganzes – ein Zwischenruf

Das Frühjahr ist die Zeit der Berichte. Aus verschiedenen institutionellen Blickwinkeln wird die Situation in der Suchthilfe beschrieben. Es werden Konsummengen gemessen, Projekte aufgereiht und Statistiken zitiert. Erschienen sind im ersten Halbjahr 2016 in aktueller Version das Jahrbuch Sucht, der Europäische Drogenbericht, der Alternative Drogen- und Suchtbericht und der Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten. Was diese Publikationen zu bieten haben, kommentiert Jost Leune in seinem Zwischenruf. » zum Artikel

Iris Otto, Prof. Dr. Andreas Koch

Belegungsumfrage des buss

Reha-Einrichtungen zunehmend unter Druck

Strukturelle und personelle Anforderungen der Leistungsträger, meist nicht kostendeckende Vergütungssätze und ein Antragsrückgang in vielen Regionen Deutschlands verschärfen die wirtschaftliche Situation in der stationären Suchthilfe. Die aktuelle Belegungsumfrage des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe (buss) zeigt, dass die Mehrheit der Einrichtungen nicht kostendeckend arbeiten kann. Weitere Ergebnisse wie mögliche Ursachen und die Situation im Jahresvergleich stellen Iris Otto und Prof. Dr. Andreas Koch dar. » zum Artikel

Iris Otto, Prof. Dr. Andreas Koch

Verbandsauswertung des buss

Überblick zu den Basisdaten 2014 und den Katamnesedaten 2013

Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. (buss) hat seine jährliche Auswertung von Basis- und Katamnesedaten aus den Mitgliedseinrichtungen vorgelegt. In die Auswertung der Basisdaten des Entlassungsjahrgangs 2014 gingen 18.623 Fälle aus 105 Einrichtungen ein. Die Haltequoten und katamnestischen Erfolgsquoten in den unterschiedlichen Indikationsbereichen und Einrichtungsarten sind stabil. Einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse geben Iris Otto und Prof. Dr. Andreas Koch. » zum Artikel

EMCDDA veröffentlicht den 20. Europäischen Drogenbericht

Neue Dynamiken und Dimensionen des europäischen Drogenproblems im Fokus

Veränderte Dynamiken auf dem Heroinmarkt, aktuelle Auswirkungen des Cannabiskonsums und neue Merkmale und Dimensionen der Szene für Stimulanzien und „neue Drogen“ gehören zu den Themen, die von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) in ihrem gerade in Lissabon veröffentlichten „Europäischen Drogenbericht 2015“ behandelt werden. Zudem lässt die EMCDDA in ihrem Jahresbericht 20 Jahre Beobachtungsarbeit Revue passieren. Der Artikel bietet eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.
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