Detlef Weiler, Dr. Hans Wolfgang Linster, Wolfgang Langer

Das Modell „prospektive Standardkatamnese“ in der ambulanten Rehabilitation Sucht

Ausgewählte Ergebnisse und Effekte im Behandlungsverlauf

Die ambulante medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker wird in Deutschland schon seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt. Ein neues Modell, die Wirksamkeit mittels Katamnesebefragungen zu messen, setzt der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH (bwlv) ein. Mit der „prospektiven Standardkatamnese“ werden der Behandlungserfolg und längerfristige Effekte anhand von Erhebungen zu drei Messzeitpunkten überprüft. Mittlerweile liegen Ergebnisse aus sechs Entlassjahrgängen vor. Detlef Weiler, Dr. Hans Wolfgang Linster und Wolfgang Langer stellen das Modell und die damit erfassten Effekte im Behandlungsverlauf vor. » zum Artikel

Marcus Breuer

„Was am Anfang verloren geht, kann man nicht mehr aufholen“

Untersuchung zu Haltequoten in der Drogenrehabilitation

Was muss man tun, damit möglichst viele Patient/innen die Behandlung in einer stationären Drogenreha-Einrichtung planmäßig beenden? Diese Frage war der Ausgangspunkt für eine trägerinterne Studie in zehn Kliniken des Deutschen Ordens und eine vorausgehende Literaturrecherche. Betrachtet wurden die diversen Ausgestaltungsmöglichkeiten des Settings in den Einrichtungen und deren Auswirkungen auf die Haltequoten. Marcus Breuer stellt die im Laufe des Projekts gesammelten Daten vor und leitet daraus mögliche Einflussfaktoren auf die Haltequote und Hinweise für die Setting-Gestaltung ab. » zum Artikel

Dr. Theo Wessel, Renate Walter-Hamann

Katamnesen in der Ambulanten Rehabilitation Sucht

Ergebnisse, Wirkungsdialog und daraus abgeleitete Perspektiven – Zusammenfassung des Fachtages am 15.11.2016 in Frankfurt am Main

Wie erfolgreich ist die Ambulante Reha Sucht? Der Deutsche Caritasverband (DCV) und der Gesamtverband für Suchthilfe – Fachverband der Diakonie Deutschland (GVS) führen seit 2012 Katamnesen in der ambulanten Suchtreha durch. Mittlerweile liegen Ergebnisse aus vier Erhebungsjahren vor. Diese wurden im Rahmen des Fachtages „Ergebnisse der Katamnesen Ambulante Rehabilitation Sucht – Wirkungsdialog und daraus abgeleitete Perspektiven“ im November 2016 in Frankfurt am Main vorgestellt. Welche Daten konkret erhoben werden konnten und wie sie aus verschiedenen Perspektiven bewertet wurden, lesen Sie im Tagungsbericht. » zum Artikel

Dr. Dieter Kunz, David Schneider

Fähigkeiten und Beeinträchtigungen in allen Lebensbereichen erfassen

Der ICF-basierte Fremdbeurteilungsbogen „Mini-ICF-APP“ als Standardinstrument in der Suchthilfe

Bei der Betreuung und Behandlung von Abhängigkeitskranken sollten sämtliche Lebensbereiche daraufhin befragt werden, welche Beeinträchtigungen, aber auch Ressourcen, für soziale und berufliche Teilhabe vorliegen. So kann der Bedarf an professioneller Hilfe konkret beschrieben und eine passgenaue Hilfeplanung eingeleitet werden. Vor diesem Hintergrund begann der Suchthilfeträger Jugendberatung und Jugendhilfe (JJ), den ICF-basierten Fremdratingbogen Mini-ICF-APP in seinen Einrichtungen einzusetzen. Erste Ergebnisse der Beurteilung mit dem Mini-ICF-APP stellen Dr. Dieter Kunz und David Schneider vor: Welche Beeinträchtigungen stehen im Vordergrund der betreuten/behandelten Klientel? Lassen sich je nach Einrichtungstyp oder Hauptsuchtmittel Unterschiede feststellen? Greifen die Hilfemaßnahmen? » zum Artikel

Dr. Peter Degkwitz, PD Dr. Uwe Verthein

Eingliederungshilfe für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen

Hamburger Studie evaluiert Wirksamkeit der EGH Sucht

Was bringt die Eingliederungshilfe Sucht? Diese Frage beschäftigte die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg. Die Zahl an Personen, die entsprechende Leistungen erhalten, steigt, ebenso die Dauer der bewilligten Maßnahmen sowie die Kosten insgesamt. Um diese Entwicklungen und die Wirksamkeit der Eingliederungshilfe Sucht zu untersuchen, wurde das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg mit einer Studie beauftragt. Dr. Peter Degkwitz und PD Dr. Uwe Verthein stellen die Studienergebnisse vor. » zum Artikel