Mitarbeiterbefragung und Gefährdungsanalyse Teil II

Mit Fragebogen und Workshops Verbesserungsmaßnahmen entwickeln

Wie hoch sind die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz in der Suchthilfe? Die Therapeutische Gemeinschaft Jenfeld (TGJ) ermittelte mithilfe einer „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen“ die Situation der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Teil I dieses Artikels (erschienen am 15. April 2019) berichtete Robert Meyer-Steinkamp über den Anstoß dazu und die Durchführung der ersten Phase, einer Mitarbeiterbefragung mit Fragebogen. In Teil II stellt er die zweite Durchführungsphase dar, in der aufbauend auf den Befragungsergebnissen in Workshops Maßnahmepläne erarbeitet wurden. » zum Artikel

Robert Meyer-Steinkamp

Mitarbeiterbefragung und Gefährdungsanalyse Teil I

Wie hoch ist die psychische Belastung am Arbeitsplatz?

Im Jahr 2013 wurden die psychischen Belastungen in die Auflistung möglicher Risiken im Arbeitsschutzgesetz aufgenommen. Im Jahr 2018 stellen sie laut DAK-Gesundheitsreport die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit dar. Die Therapeutische Gemeinschaft Jenfeld hat mithilfe einer „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen“ die Situation der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermittelt. Robert Meyer-Steinkamp berichtet in einem zweiteiligen Artikel über Anstoß, Durchführung und Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung. » zum Artikel

Dr. Andreas Koch

Wofür brauchen wir BORA?

Ausgangssituation und Aufgabenstellung

Die BORA-Empfehlungen markieren in zweierlei Hinsicht wichtige Entwicklungsschritte in der Suchtbehandlung: Sie verleihen Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe am Erwerbsleben einen hohen Stellenwert, und sie wurden in einer aus Leistungsträgern und Leistungserbringern zusammengesetzten Expertengruppe erarbeitet. In seiner Einführung ins Titelthema fasst Dr. Andreas Koch Bedeutung und Entwicklungsprozess der BORA-Empfehlungen zusammen. » zum Artikel

Dr. Andreas Koch, Denis Schinner

BORA kompakt

Was Sie über die BORA-Empfehlungen wissen sollten

Alle wesentlichen Aspekte aus den BORA-Empfehlungen wie Zielgruppen, Diagnostik, Therapie, spezielle Leistungsformen, Kooperationen sowie Dokumentation und Qualitätssicherung werden im Titelbeitrag von Dr. Andreas Koch und Denis Schinner zusammengefasst. Als Mitglieder der gemeinsamen Arbeitsgruppe BORA waren die beiden Autoren an dem Entwicklungsprozess beteiligt. » zum Artikel

Andreas Reimer

Drogenpatienten sind anders

Arbeitsbezogene Maßnahmen für eine meist jüngere und schlecht ausgebildete Klientel

Rehabilitanden mit Abhängigkeit von illegalen Drogen weisen im Bereich der beruflichen Orientierung einen besonderen Unterstützungsbedarf auf. Neben fehlenden Schul- und Ausbildungsabschlüssen bereiten häufig Defizite in den arbeitsbezogenen Basisfähigkeiten wie Leistungsbereitschaft und Disziplin Probleme. Andreas Reimer beleuchtet, welche Maßnahmen für diese Klientel sinnvoll und notwendig sind und inwieweit diese in den BORA-Empfehlungen abgebildet werden. » zum Artikel