Fachbeiträge

  • Kontrollierte, legale Abgabe von Cannabis in Deutschland

    Über die Hälfte der jungen Erwachsenen gibt an, Cannabis leicht innerhalb von 24 Stunden besorgen zu können. Verfügbarkeit und Konsum der Substanz sind trotz der Illegalisierung hoch, und der Konsum von Cannabis ist mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Bei der geplanten kontrollierten, legalen Abgabe von Cannabis, die die Bundesregierung aktuell in einem Eckpunktepapier skizziert, sollen Jugend- und Gesundheitsschutz an erster Stelle stehen. Prof. Dr. Derik Hermann und Dr. Dirk Kratz stellen aus ihrer Sicht die Gründe und Ziele der Legalisierung und deren mögliche Ausgestaltung dar. » zum Artikel

  • Cannabislegalisierung in Kanada seit 2018

    In Kanada wurde Cannabis am 17. Oktober 2018 legalisiert. Im ersten Monat betrug der Anteil des legalen Cannabis nur 7,8 Prozent der geschätzten Verkaufsmenge und stieg in den Folgejahren nur langsam an. Aus solchen und weiteren Erfahrungen und bislang erhobenen Daten lassen sich Schlüsse für den legalen und kontrollierten Verkauf von Cannabis in Deutschland zu ziehen. Prof. Dr. Derik Hermann und Dr. Dirk Kratz stellen Erfahrungen und Daten aus den ersten drei Jahren der Cannabislegalisierung in Kanada vor. » zum Artikel

  • Substanzkonsum geflüchteter Menschen

    Seit 2015 sind viele geflüchtete Menschen, insbesondere aus den Herkunftsländern Syrien, Afghanistan und Irak, in Deutschland angekommen. Welche Rolle spielt für sie der Konsum psychotroper Substanzen, und wie kann problematisches Konsumverhalten verhindert oder verändert werden? Das 2019 gestartete fünfjährige Verbundprojekt PREPARE (Prevention and Treatment of Substance Use Disorders in Refugees) beschäftigt sich mit Prävention und Behandlung von Suchtproblemen bei Personen mit Fluchthintergrund. Es setzt sich aus vier Teilprojekten zusammen. Aus dem Teilprojekt „Erfassung des Substanzkonsums und Prinzipien guter Praxis bei Hilfsangeboten“ liegen nun Erkenntnisse zum Substanzkonsum geflüchteter Menschen und zu einer passgenaueren Versorgung durch das Suchthilfesystem vor. Laura Hertner, Panagiotis Stylianopoulos und Dr. Simone Penka stellen die Ergebnisse vor. » zum Artikel