Hessische Landesstelle für Suchtfragen

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Wolfgang Schmidt-Rosengarten

Wolfgang Schmidt-Rosengarten verabschiedete sich nach 20 Jahren als Geschäftsführer Anfang Januar von der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS), um sich beruflich zu verändern. Von nun an ist er im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration in Wiesbaden als Leiter des Suchthilfereferates tätig.

Ansgar Funcke, Vorstandsvorsitzender der HLS, dankt dem langjährigen Geschäftsführer für sein großes Engagement und seine Rührigkeit, mit der der – auch bundesweit anerkannte und vernetzte – Suchtexperte viele Themen vorangebracht hat. „Herr Schmidt-Rosengarten ist beharrlich durch viele Auseinandersetzungen und Diskussionen gegangen und hat geholfen, dass die HLS zu dem geworden ist, was sie heute darstellt, nämlich eine bewährte Ansprechpartnerin für Suchtfragen im eigenen Bundesland, die aber auch darüber hinaus großes Ansehen genießt.“

In den letzten Jahren entwickelte Wolfgang Schmidt-Rosengarten insbesondere Angebote, um den Auswirkungen des zunehmenden Medienkonsums und daraus resultierenden Abhängigkeiten zu begegnen. Stets hat er darum gekämpft, strukturelle Rahmenbedingungen zu verändern, die Suchterkrankungen fördern.

Susanne Schmitt

Mit Wirkung zum 1. April 2018 tritt Susanne Schmitt die Nachfolge von Wolfgang Schmidt-Rosengarten als Geschäftsführerin der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. an. Die 54-jährige Dipl.-Betriebswirtin verfügt über langjährige Erfahrung in der Gestaltung von Projekten und hat sich intensiv mit dem Themenbereich der Prävention befasst. Zuletzt war sie als Leiterin des HaLT Service Centers in Lörrach tätig. Dort war sie unter anderem für die bundesweite Koordination und Weiterentwicklung des kommunalen Alkoholpräventionsprogrammes „HaLT – Hart am LimiT“ für Kinder und Jugendliche verantwortlich.

Ansgar Funcke freut sich über die gute und kompetente Nachbesetzung der Stelle. „Ich bin sicher, dass Susanne Schmitt die Arbeit ihres Vorgängers engagiert weiter voranbringen und zugleich eigene, neue Akzente setzen wird. Ihre Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen ihrer beruflichen Sozialisation wird sie in die Arbeit der HLS sehr gut einbringen können.“

Die 1949 gegründete HLS ist der Zusammenschluss der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege und ihrer Mitgliedsorganisationen, die auf dem Gebiet der Suchtprävention, -beratung, -therapie und Rehabilitation tätig sind. Die HLS wird vorrangig aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration finanziert. Als zentrale Ansprechpartnerin für das Thema Suchtprävention in Hessen bietet die Hessische Landesstelle für Suchtfragen kompetente und umfangreiche Leistungen und Angebote.

Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS), 28.11.2017 und 21.12.2017