Frank Schulte-Derne, Rita Hansjürgens, Ulrike Dickenhorst, Conrad Tönsing

Suchtrehabilitation ist mehr als Psychotherapie

Zur Bedeutung Sozialer Arbeit in der Rehabilitation Abhängigkeitskranker

Sozialpädagogen und Sozialarbeiter sind die am stärksten in der Suchthilfe und Suchtrehabilitation vertretene Berufsgruppe. Dies spiegelt die Orientierung an dem bio-psycho-sozialen Modell der ICF in der Suchtrehabilitation wider. Für eine gelingende Abstinenz ist die (Re-)Integration in soziale Handlungssysteme wie Familie, Freunde, Schule, Arbeitswelt oder Hilfesysteme von enormer Wichtigkeit. Aufgabe der Sozialen Arbeit ist es, diese (Re-)Integration zu unterstützen. Frank Schulte-Derne, Rita Hansjürgens, Ulrike Dickenhorst und Conrad Tönsing stellen die Zuständigkeit und Stärken der Sozialen Arbeit dar und machen deutlich, dass Soziale Arbeit den Prozess der Suchtrehabilitation maßgeblich mitgestaltet. » zum Artikel

Dr. Andreas Koch, Denis Schinner

BORA kompakt

Was Sie über die BORA-Empfehlungen wissen sollten

Alle wesentlichen Aspekte aus den BORA-Empfehlungen wie Zielgruppen, Diagnostik, Therapie, spezielle Leistungsformen, Kooperationen sowie Dokumentation und Qualitätssicherung werden im Titelbeitrag von Dr. Andreas Koch und Denis Schinner zusammengefasst. Als Mitglieder der gemeinsamen Arbeitsgruppe BORA waren die beiden Autoren an dem Entwicklungsprozess beteiligt. » zum Artikel

Jörg Heinsohn

Weiterführende Maßnahmen nach der Rehabilitation

Ein systematischer Überblick bezogen auf die BORA-Zielgruppen

Die fünf in den BORA-Empfehlungen beschriebenen Zielgruppen bieten nicht nur eine Orientierung für die Planung und Durchführung berufsbezogener Maßnahmen während der Therapie, sondern auch für die Zeit danach. Den einzelnen Zielgruppen lassen sich unterschiedliche weiterführende Maßnahmen zuordnen, die aus der Reha heraus angeregt werden können. Jörg Heinsohn stellt sie in einem Überblick vor. » zum Artikel