Psychisch krank und süchtig
Kommt zu einer Suchterkrankung noch eine schwere psychische Erkrankung hinzu, spricht man von einer Doppeldiagnose.
Wegen der vielfältigen Störungen, die sich nicht selten gegenseitig verstärken, gelten Doppeldiagnosepatienten als schwer therapierbar und das Risiko einer Chronifizierung ist groß. Therapien, die beide Diagnosen getrennt behandeln, werden zunehmend durch integrative Konzepte ersetzt. In Ausgabe 1-2012 werden verschiedene Behandlungsansätze vorgestellt.