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K O K A I N

Art der Droge
Die zu den Stimulanzien zählende Droge Kokain wird aus den Blättern des südamerikanischen Kokastrauches gewonnen.
Der wissenschaftliche Name lautet Cocainhydrochlorid; Szenenamen sind z. B. "C", "Coke" oder "Koks".
Kokain ist ein weißes Pulver, das geschnupft oder in Wasser aufgelöst injiziert wird.
Kokain
Es kann nicht geraucht werden, da die Droge durch Erhitzen zerstört wird. Durch Weiterverarbeitung z. B. mit Sodium-Bikarbonat, Ammonium bzw. Soda und Äther entstehen jedoch rauchbare Substanzen (Crack, Freebase).
Wirkungsweise
Die Droge steigert die körperliche Leistungsfähigkeit, die Aufmerksamkeit, Konzentration und reduziert den Appetit.
Kokain vermittelt ein Gefühl von physischer und intellektueller Stärke und unbegrenzter Energie, fördert die Redefreude, das Selbstvertrauen und wirkt euphorisierend.
Kokain kann das sexuelle Erleben intensivieren und beim Mann die Ejakulation verzögern. Die Wirkung dauert zwischen 10 Minuten und einer halben Stunde.
Nebenwirkungen
Für manche Konsumenten sind einige der physiologischen Wirkungen des Kokains wie Herzflattern, Atemnot, unruhige Finger und trockener Mund stark mit Angst und Krankheitsgefühlen verbunden.
Bei einigen Menschen löst Kokain Kopfschmerzen aus.
Wenn die Kokainwirkung ausklingt, setzt der sog. Crash ein, der mit Gefühlen wie Pessimismus, Irritation und Unzufriedenheit sowie mit paranoiden Ängsten und Depressionen verbunden ist.
Der Crash ist nach Crack- bzw. Freebase-Konsum wesentlich unangenehmer als nach Mißbrauch des unbehandelten Kokains.
Gesundheitliche Risiken
Regelmäßiger Kokainmißbrauch führt zu Schlafstörungen, Angstzuständen und Paranoia bis hin zu ausgeprägten, drogeninduzierten Psychosen.
Kokain ist eine höchst giftige Substanz, deren Konsum bei Überdosierungen oder bei einer Kokain-Allergie zum Tode führen kann. Das Rauchen von Kokain kann die Lunge schädigen, das Schnupfen die Nasenscheidewand zerstören. Andere organische Dauerschäden infolge des chronischen Kokainmißbrauchs sind Herz-Kreislaufschäden, Sehstörungen, Schlaganfälle und Hirnblutungen.
Suchtgefahr
Kokain Kokain und stärker noch Crack (Freebase) sind höchstgradig suchterregende Substanzen.
Der dem Konsum folgende Crash verleitet den Mißbraucher zur erneuten Einnahme der Droge, wodurch ein sich selbst verstärkender und aufschaukelnder Teufelskreis entsteht.
Die Entzugssymptome sind zweifellos nicht so extrem wie bei der Entgiftung von Alkohol und Heroin.
Der Kokainentzug zieht jedoch häufig schwere depressive Verstimmungen nach sich.
Rechtsstatus
Kokain ist ein verschreibungsfähiges Betäubungsmittel, unterliegt jedoch dem Betäubungsmittelgesetz.
Dies bedeutet, daß illegale Herstellung sowie unerlaubter Handel und Besitz strafbar sind.
Erkennungsmerkmale
erweiterte Pupillen.

 

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