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E
C S T A S Y |
| Art
der Droge |
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Ecstasy
(abgekürzte Schreibweise: XTC) - manchmal auch nur veraIlgemeinernd "PilIe" genannt
- ist der Szenename für eine synthetische Droge mit
der chemischen Formel 3,4 Methylen-Dioxy-N-Methylamphetamin
(MDMA). Ecstasy gilt als Designerdroge und zählt unter
die Stoffgruppe der Entak-togene.
Es wurde 1914 von der Firma Merck synthetisiert und sollte
als Appetitzügler eingesetzt werden.
Seit einigen Jahren wurde es zur häufigsten Partydroge.
Ecstasy-Pillen sind meist weiß, haben eine BruchrilIe
und auf der Vorderseite ein Symbol oder Comic-Bild. Seltener
gibt es die Droge als Kapsel.
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| Wirkungsweise |
Die Wirkungsweise
ist leicht aufputschend-halluzinogen und es entsteht ein Gefühl
von Harmonie mit der jeweiligen Umgebung.
Alles wird intensiver empfunden.
Die Wirkung beginnt nach 30-60 Minuten und dauert ca. 3-4 Stunden
an. Während dieser Zeit wird das körpereigene Serotonin
in hoher Dosis freigesetzt.
Der Körper benötigt viele Tage, bis das Serotonin -was
für unser Wohlbefinden zuständig ist - wieder vollständig
produziert ist. |
| Nebenwirkungen |
Häufigste
Nebenwirkungen sind Blutdrucksteigerung, Pupillenerweiterung,
Schwitzen, Kieferkrämpfe, Muskelzittern und gelegentlich
Schwindel oder Brechreiz.
Gleichzeitig werden andere Körpersignale wie Durst, Hunger,
Erschöpfung und Überhitzung nicht mehr ausreichend
wahrgenommen.
Nach Abklingen der Wirkung entstehen häufig depressive Verstimmungen,
Erschöpfung, Schlafstörungen, Reizbarkeit und Gedächtnisstörungen. |
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| Suchtgefahr |
Auch
wenn keine körperliche Abhängigkeit entstehen kann,
ist das Potenzial zu psychischer Abhängigkeit hoch.
Regelmäßiger Ecstasy-Konsum führt zur Unfähigkeit,
seinen Alltag befriedigend zu gestalten.
Man fiebert auf das nächste Wochenende hin, wo die Droge
bei sog. Raves (Parties) wieder konsumiert werden kann. |
| Rechtsstatus |
Seit
1986 wurde die Droge ins Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.
Jeder Verkehr ist somit strafbar, auch der Besitz oder Erwerb
für den persönlichen Konsum. |
| Gesundheitliche
Risiken |

Die gesundheitlichen
Risiken werden häufig unterschätzt.
In den bislang erst wenigen Langzeituntersuchungen gibt es
bei häufiger Einnahme von Ecstasy Hinweise auf irreversible
Schädigungen an Leber, Niere und Gehirn.
Ferner scheint eine Schädigung der Serotoninproduktion
einzutreten, was langfristig zu depressiven Verstimmungen
führt. Unfälle mit z.T. tödlichem Ausgang
gab es bei
Überdosierungen, gleichzeitiger Einnahme von anderen
Drogen oder Überhitzung des Körpers bei zu geringer
Flüssigkeitszufuhr.
Die Warnsignale des Körpers werden unzureichend wahrgenommen.
Ferner können bei dafür disponierten Menschen Psychosen
ausgelöst werden.
Bildquelle: BKA
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